Der DiakonieStift
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Newsletter Editorial 1/2026
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Liebe Leser*innen,
als meine Söhne klein waren, hatten wir eine große Kiste mit Holzbausteinen. Unzählige Male haben wir damit gebaut, vor allem hohe Türme. Und ebenso regelmäßig wurden sie zum Einsturz gebracht. Für den einen war das ein großes Vergnügen, für den anderen Anlass für Ärger und Tränen. Doch für beide war entscheidend, dass schnell ein neuer Turm entstehen konnte.
Was im Spiel mit Bausteinen so leicht gelingt, ist im wirklichen Leben oft eine Herausforderung. Viele Menschen versuchen bewusst, Altes loszulassen, um sich neu auszurichten. Andere erleben, dass widrige Umstände ihnen die Lebensgrundlage entziehen und das vertraute Gerüst zusammenbricht. Aber für beide Situationen gilt: Es braucht Raum, Mut und oft auch Unterstützung, damit Neues entstehen kann.
Die Jahreslosung 2026 spricht genau in solche Momente hinein: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Der Vers aus der Offenbarung des Johannes erinnert uns daran, dass Veränderung Herausforderung und Schmerz nicht ausblendet, aber im Licht der Verheißung Gottes nicht nur Verlust bedeutet. Es ist Gottes Zusage, dass Neues wachsen darf und wird. Er eröffnet eine Perspektive der Hoffnung – gerade dort, wo wir selbst noch keinen Weg sehen.
Advent, Weihnachten und der Jahreswechsel liegen hinter uns. Mit Unterstützung der DiakonieStiftung konnten durch die Aktion „Weihnachtskekse“ in vielen Haushalten von Tafelkund:innen Weihnachtskekse gebacken werden. Viele tatkräftige Hände und Spender:innen haben es möglich gemacht, dass Familien ein Stück ganz normaler, gemeinsamer Zeit erleben konnten – ein kleiner Neubeginn im Alltag.
Auch durch die Aktion „Niemand bleibt allein“ wurde erneut dazu beigetragen, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen erfahren haben. Dort, wo Einsamkeit oder Not überhandnehmen, können Menschen konkret unterstützt werden.
Möge uns die Jahreslosung in diesem Jahr begleiten – als Erinnerung daran, dass wir auf dem Weg ins Neue nicht allein sind und Gottes Verheißung uns tragen kann.
Ihre
Diakonin Maren Mittleberg

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Was passiert mit Ihren Spenden
Tüten packen – Kekse backen: „Ich habe vor Freude geweint“
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Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft der Menschen in der Osnabrücker Region: Fast 95.000 € gingen auf dem Konto der DiakonieStiftung für die Aktion Weihnachtskekse ein, die 155 Einzahlungen reichten von 15 € bis zu 30.000 €. Wir danken allen Spender*innen herzlich. Mit dem Geld haben wir rund 40 Tonnen Lebensmittel gekauft. Ende November wurden diese Backzutaten von rund 150 Ehrenamtlichen an zwei Tagen in 4.500 Tüten gepackt. Für die Packaktion hat uns das DRK Wallenhorst seine Halle und viel Unterstützung zur Verfügung gestellt. Auch dafür sind wir dankbar. Anschließend haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der vier Tafeln in Stadt und Landkreis Osnabrück an den 18 Ausgabestellen für die Verteilung an Bedarfsgemeinschaften gesorgt.
Sehr schnell erreichten uns begeisterte Rückmeldungen von den Tafelkund*innen: „Dank Ihrer Arbeit, Ihrer Zeit und Ihrer Freundlichkeit konnten wir mit unserer Familie festliche Weihnachtskekse backen… Ihr Engagement schenkt Hoffnung, Gemeinschaft und ein Gefühl von Zusammenhalt“, schreibt eine ukrainische Familie. Und eine andere Familie: „Vielen Dank an Sie und an alle Menschen für die Weihnachtgeschenke! Wir haben die Plätzchen nach Ihrem Rezept zubereitet. Wir werden Tee trinken, leckere Plätzchen genießen und unsere Nachbarn einladen.“ Eine Rentnerin erzählt von dem besonders bewegenden Moment bei der Ausgabe: „Ich habe mich riesig gefreut und vor Freude geweint. Ich möchte allen, die das ermöglicht haben, meinen allerherzlichsten Dank sagen. Danke auch für das Rezept. Jetzt freue ich mich auf das Backen und Verzieren.“
Mit der Aktion Weihnachtskekse entsteht ein Stück Advent, ein Gefühl von Nähe und ein Moment, der trägt. Danke an alle Ehrenamtlichen und Spenderinnen und Spender. Ihr macht diesen Advent für viele Menschen wärmer.
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Was passiert mit Ihren Spenden
Niemand bleibt allein: Gemeinsame Spendenaktion der Stiftungen Horizont und Diakonie mit der NOZ
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Noch ist das Spendenergebnis vorläufig, weil die Weihnachts-Aktion „Niemand bleibt allein“ erst vor kurzem zu Ende ging. Aber jetzt schon können wir sagen: Es übertrifft unsere Erwartungen, und wir sind sehr dankbar. Knapp 65.000 € wurden von mehr als 450 Spender*innen überwiesen zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Caritasstiftung Horizont und die DiakonieStiftung Osnabrück Stadt und Land hatten gemeinsam mit der NOZ dazu aufgerufen, Menschen zu helfen, die aus unterschiedlichen Gründen Not leiden. Als Besonderheit wird dieses Jahr unter allen Spender:innen ein von Manuel Neuer handsigniertes Porträt des Osnabrücker Künstlers Mika Springwald verlost. Seit die Aktion vor elf Jahren in Melle ihren Anfang nahm, kamen insgesamt bereits 530.000 € für wohltätige Zwecke zusammen. Über die Verwendung der Spenden der Aktion 2025 werden wir im nächsten Newsletter berichten.
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Zitate ehrenamtlich engagierter Menschen
PACKEN & BACKEN – Impressionen vom freiwilligen Engagement bei der Keksaktion
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Dr. Kathrin Wahlmann, niedersächsische Justizministerin:
Mir ist es sehr wichtig, dass Menschen mit geringem oder keinem Einkommen eine schöne Weihnachtszeit verleben können. Viele können sich nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die keine Plätzchen backen oder nicht auf den Weihnachtsmarkt gehen können, weil das Geld fehlt. Die Aktion Weihnachtskekse ermöglicht diesen Menschen, an dem teilzuhaben, was wir als normales Leben empfinden.
Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin Osnabrück:
Für mich ist es eine der wichtigsten Herausforderungen, dafür zu sorgen, dass Menschen wieder am Leben teilhaben können und nicht von Armut betroffen sind. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen, damit jeder von seiner Erwerbstätigkeit leben kann und Lebensbedingungen bezahlbar bleiben. Und für alle, die nicht mehr arbeiten können, muss es ausreichend staatliche Unterstützung geben. Die, die wirklich Hilfe brauchen, müssen sie bekommen, und den anderen müssen wir Wege zeigen, wie sie sich selbst helfen können.
Dieter Staperfeld:
Wir waren heute bei der Packaktion dabei und sind ganz begeistert, was überhaupt in dieser Form möglich ist und wieviel Manpower dahintersteht. Alle arbeiten so emsig, ich wundere mich, dass alle so lange durchhalten. Es ist wirklich toll, mit welcher Begeisterung die Ehrenamtlichen arbeiten.
Bärbel Recker-Preuin:
Ich bin kein Fan von üppiger Weihnachtsdeko, schon gar nicht von blinkenden Engeln oder Nikoläusen. Aber für die DiakonieStiftung habe ich mir trotzdem so einen Nikolaus auf den Kopf gesetzt. Beim Tag der Niedersachsen hat mit mir ein tolles Team mitten im Sommer für die Adventsaktion unserer Stiftung Werbung gemacht. Viele Menschen wurden aufmerksam, und ich denke, viele haben auch gespendet. Ich habe auch gespendet, weil es um mehr geht als nur um Lebensmittel für bedürftige Familien: Beim späteren Plätzchenbacken ging es um Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität, der Genuss kam obendrauf.
Frauen aus der muslimischen Hochschulgemeinde Osnabrück:
Es war toll! Nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder.

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Aktuelles aus der Welt der Diakonie
Einladung zum Dank-Gottesdienst am Sonntag, den 25.01.2026 um 15 Uhr in der Kleinen Kirche
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Zum Abschluss der Weihnachtsspendenaktion „Niemand bleibt allein“ laden wir ein zum ökumenischen Gottesdienst in die Kleine Kirche, neben dem Dom St. Peter, Große Domsfreiheit 14. Der Gottesdienst wird geleitet von Pastorin Anne Biesterfeldt und Diakon Carsten Lehmann. Im Anschluss gibt es Kaffee, Gebäck und Gelegenheit zum Gespräch im Gemeindehaus.
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Aktuelles aus der Welt der Diakonie
Doris-Janssen-Reschke-Preis: Bewerbungsschluss 15. April 2026
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Sie arbeiten mit in einem diakonischen Projekt Ihrer Kirchengemeinde, Ihrer Region oder Einrichtung? Dann bewerben Sie sich um den Doris-Janssen-Reschke-Preis der DiakonieStiftung Osnabrück Stadt und Land. Es winken zwei Preisgelder in Höhe von 2.000 Euro und 1.000 Euro. Sie haben eine gute Idee für ein neues diakonisches Projekt? Dann bringen Sie Ihr Konzept zu Papier und bewerben sich um den Sonderpreis von 500 Euro. Alle Infos dazu finden Sie hier
Doris Janssen-Reschke (1944 – 2008) war von 1998 bis 2007 Regionalbischöfin in Osnabrück. Sie engagierte sich konsequent für die Schwachen in der Gesellschaft, prangerte Missstände in der Straffälligenhilfe an, forderte Anerkennung und Respekt für Frauen in der Pflege, setzte sich für Alleinerziehende ein und warb für diakonische Arbeit.
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Aktuelles aus der Welt der Diakonie
Wunschbaumaktion der Diakonie Osnabrück Stadt und Land
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Die Aktion wurde von Susanna Waller, Freiwilligenkoordinatorin für die Altenhilfe der Diakonie Osnabrück, ins Leben gerufen. In acht Kirchengemeinden in Osnabrück und im Landkreis standen vom ersten bis zum dritten Advent Tannenbäume mit Wunschkarten zum Erfüllen. Bewohner*innen aus acht Altenhilfe-einrichtungen und dem Betreuten Wohnen der Diakonie Osnabrück Stadt und Land hatten ihre Weihnachtswünsche geäußert. Darunter waren praktische Dinge wie z.B. Körpercreme und Duschgel. Oder Schokolade einer ganz bestimmten Marke, der Wunsch „roter Lippenstift“ einer 100jährigen Dame und das „Ständchen mit Klavier und Flöte“ einer Musikliebhaberin. Alle Wunschkarten wurden abgenommen, alle Wünsche erfüllt – fast 700 an der Zahl! Liebevoll ausgesuchte und toll verpackte Geschenke wurden von Großen und Kleinen, von Arbeitskolleg*innen und Schüler*innen, in die Einrichtungen gebracht. Bescherung war am 24. Dezember. „Wir bedanken uns herzlichen bei allen, die mitgemacht – und Freude gemacht haben!“
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Aktuelles aus der Welt der Diakonie
Großes Engagement kleiner Hände: Dank an die Katharinen-Tagesstätte Osnabrück
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Unter dem Motto „Kleine Hände, großes Herz“ machten die Kinder der Kindertagesstätte St. Kathrinen in Osnabrück in diesem Jahr etwas Besonderes: Sie wollten nicht nur basteln, sondern auch anderen eine Freude bereiten. Sie haben sich selbst ein Projekt ausgesucht – das ist für sie ein Weg, mitzuentscheiden und zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Darum verkauften sie ihre Sterne, Karten und kleinen Kunstwerke auf dem Weihnachtsmarkt in der Kita. Der Erlös von rund 1.000 € soll an die DiakonieStiftung für die Aktion Weihnachtskekse gehen. Wir sind beeindruckt von dem Engagement der Kinder und danken ihnen allen von Herzen.
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Aktuelles aus der Welt der Diakonie
Der Gipfelsturm geht in die nächste Runde
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Am 25. April 2026 findet zum 14. Mal der Osnabrücker Gipfelsturm statt. Der Startschuss fällt um 11:00 Uhr auf dem Marktplatz. Alle Erlöse gehen an die Lebensberatung der Diakonie in der Stadt und im Landkreis Osnabrück. Wir freuen uns wieder auf eine große Beteiligung beim Run auf den Piesberg mit 269 Stufen über die Felsrippe.

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